Unsere gesundheitliche Situation erfordert ein gewisses Maß an Bewegung auch während einer mehrstündigen Autofahrt. So haben wir also in der Schweiz angehalten und sind auf das Castello di Mesocco gegangen. Hier Kartendaten von OpenStreetMap. Wir sind die A13 gen Süden gefahren und somit lag Mesocco direkt an der Strecke.

Geschichte des Castello di Mesocco
Diese Burganlage hat eine sehr alte Geschichte! Oder, sagen wir so, der Felsen, auf welchem die Burg erbaut wurde, wurde bereits in der Jungsteinzeit bebaut. Im 6.-7. Jahrhundert stand hier bereits eine Kapelle, die Chiesa di San Carpoforo. Die Kirche, die man heute noch innerhalb der Burg sehen kann ist der Neubau aus dem 11. Jahrhundert. So wurde der etwa 20m hohe Glockenturm auf das Jahr 1067 datiert.


Um 1219 wurde die Anlage zum herrschaftlichen Zentrum der Freiherren und späteren Grafen von Saxx ausgebaut. Diese herrschten sagen und schreibe ca. 300 Jahre über das Tal, bevor die Burg an einen Mailänder verkauft wurde.
Dieser hat sie dann zu dieser stattlichen Wehranlage umbauen / erweitern lassen. Die Drei Bünde (Graue Bünde) haben die Burg 1526 besetzt und ließen sie zerstören. Diese Zerstörung wird auch „schleifen“ genannt. Mich hatte dieser Begriff des Schleifens auf den Erklärungstafeln zum Castelllo di Mesocco verwirrt und ich musste es nachlesen. Im Jahr 2026 war es also genau 500 Jahre her, dass die Anlage zerstört wurde.
Seit 1925 wurde die Anlage dann restauriert und archäologisch untersucht.


Von da oben kamen wir……………….

……….und dort wollen wir hin, in den Süden. Unter mir die A13.

Santa Maria del Castello
Direkt vor der Burg, auf dem Fußweg, liegt die Kirche Santa Maria de Castello, welche sehr zu meinem Leidwesen verschlossen war. Die ist innen nämlich echt cool.


Empfehlung
Herrschaften, ihr habt doch sicher auch schon bemerkt, dass überall Restaurants, Imbisse usw. dauerhaft schließen. Wenn meine Frau und ich also an so einer Küche vorbeikommen, dann sagt meine Frau immer: Let’s give them some business. Lass sie was verdienen und überleben.
La Cusina del Gio liegt direkt am Fußweg zur Burg. Und es hat sich gelohnt, es war herrlich dort zu essen.

Ein symphatischer Hinweis auf Gios Küche.

Kann man grundsätzlich nicht verfehlen!
Beine vertreten, Bauch voll – weiter gehts.

